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"Ein Seelenstripties."  MDR Fernsehen

"Môrre überrascht, fesselt und bringt zur Ruhe."  Torsten Kieling - MDR Sputnik

"Es ist diese fragile Naivität in den Liedern und Texten. Ich finde es sehr mutig, damit so raus zu gehen."  Arno Zillmer - Musiker

"Ich habe nie verstanden, warum wir so sehr darauf bedacht sind, unsere Gefühle voreinander zu verbergen. Wir lügen, um weniger verletzlich zu sein. Dabei macht Ehrlichkeit uns doch stark. Diese Ehrlichkeit macht mich frei und glücklich."  Môrre

Portrait im Rahmen des Handcraft music Award

Hallo, ich bin Môrre. Eigentlich heiße ich Moritz, bin 24 Jahre alt und studiere Mathematik und Philosophie in Berlin.  Meine Musik ist irgendetwas zwischen Chanson und Pop - zwischen romantischer Poesie und Kinderliedern.  Ich kann gut Klavier spielen und schreibe jedes meiner Lieder selbst. So viel zum Offensichtlichen.

Ich glaube, es ist ein Urtrieb in uns, verstanden werden zu wollen. In Gesprächen kann ich oft nicht sagen, was ich wirklich sagen möchte. Denn wir reden lieber über den Weg zur Arbeit als über tiefe Gefühle, Glück und Verletzungen. Auf der Bühne habe ich eine besondere Erfahrung gemacht: Hier darf ich ungebremst in die Welt hinausrufen, was ich fühle. Ich darf ICH sein. Im Grunde ist das meine Motivation, Musik zu machen. Ich liebe es, ehrlich zu sein.

Die abstrakte Welt der Zahlen gibt mir Sicherheit. Manchmal habe ich mich in den großen Fragen des Lebens verloren und nicht mehr herausgefunden. Ich habe dann stundenlang an die Wand geschaut und nach Antworten gesucht. In der Mathematik habe ich einen Weg gefunden, um diesem Irrgarten zu entfliehen. Durch klare Logik habe ich zwischen Religion und Philosophie vor allem eines gelernt: Der Sinn dieses Lebens ist glücklich zu sein. Ermögliche das jedem anderen und sei es auch selbst. Ich möchte mit meiner Musik glücklich machen.

Zwischen der 8. Und 10. Klasse hatte ich eine schwierige Zeit. Ich bin umgezogen und hatte große Schwierigkeiten, neue Freunde zu finden. Sogar Mobbing war ein Thema. Zum Glück ist das aber nicht so geblieben.  Als meine Mitschüler begannen, mich zu mögen, nannten sie mich Môrre.  Dieser Name bedeutet für mich angenommen zu sein.

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